[Schulanfang] Die Schweizer Schulmaterialen sind in einem Jahr um 12,1% gestiegen

Während die Schweiz ihre höchste Inflationsrate (3,4%) seit fast 30 Jahren laut dem Bundesamt für Statistik verzeichnet hat, passen die Schweizer Haushalte ihre Konsumgewohnheiten auf allen Ebenen daher an. Um diese Änderungen abzuschätzen, hat HelloSafe die Preise von 10 Grundschulmaterialen zwischen 2021 und 2022 vergleicht. Gleichzeitig hat HelloSafe auch eine Umfrage mit 223 Schweizer Befragten zwischen dem 1. und 22. August 2022 durchgeführt.

Zum Merken

  • Zwischen 2021 und 2022 hat der Preis der Schulmaterialen durchschnittlich um 12,07% erhöht.
  • Mit einer Inflationsrate von 29,72% ist der Textmarker das Produkt mit der höchsten Preissteigerung in diesem Zeitraum.
  • Insgesamt sind die Schreibwaren die Produktfamilie mit dem höchsten Preisanstieg (+19,43%) zwischen 2021 und 2022.
  • Dieses Jahr planen 52% der Befragten, ein Budget von 100 CHF pro Kind für den Schulbedarf nicht zu überschreiten.
  • 125 Befragten (56%) sagen, dass sie über die Inflation auf ihr Budget für den Schulanfang des Jahres 2022 besorgt sind.
  • Unter diesen 125 Befragten befürchten mehr als drei Viertel (79%) eine Preissteigerung der Schreibwaren.
  • Circa 60% der Befragten denken, dass sie keine neuen Schulmaterialen kaufen würden, um an ihrem Budget von Schulmaterial zu sparen.

Eine durchschnittliche Inflation von 1,64 CHF pro Schulbedarf im Jahr 2022 im Vergleich zum Jahr 2021

Durch Schulanfang versteht man neues Jahr und auch neue Schulmaterialen. Jedoch sollten Preise von Schulmaterialen wegen der Preissteigerung von Rohstoffen seit dem Anfang des Jahres erhöhen. Deshalb hat HelloSafe gewählt, 10 populären Schulmaterialen eines Schweizer Schulranzens auszuwählen und ihre Preise zwischen 2021 und 2022 zu vergleichen.

  • Mit einer Inflationsrate von 29,72% ist der Textmarker das Produkt mit der höchsten Preissteigerung zwischen 2021 und 2022.
  • Der Eastpak-Rucksack hat den höchsten Preisanstieg mit +5,90 CHF zwischen 2021 und 2022 verzeichnet.
  • Seit August 2021 sind eine durchschnittliche Inflation von 12,07% der Preise der ausgewählten Produkte und eine Steigerung von 1,64 CHF bei dem Kauf jedes Schulmaterials zu beobachten.
ProduktModellPreise im Jahr 2021Preise im Jahr 2022Entwicklung
TextmarkerStabilo Boss Textmarker1,39 CHF1,80 CHF+29,72%
PapierRies 500 Blätter ClaireBrunnenpapier A4 80g Weiß7,12 CHF8,60 CHF+20,83%
HeftOxford School Heft mit 72 Seiten A44,19 CHF4,95 CHF+18,02%
SchereScotch School Schere 13cm5,95 CHF6,80 CHF+14,26%
KugelschreiberBic 4 Colours Kugelschreiber3,08 CHF3,50 CHF+13,57%
RechnerCasio FX 92+ Special College25,58 CHF29,90 CHF+12,49%
SchulranzenEastpak Padded Pak'r®54 CHF59,90 CHF+10,9%
GummiSTAEDTLER Mars Plastic Gummi1,81 CHF2 CHF+10,53%
ZirkelMaped Origin Zirkel Mine5,04 CHF5,30 CHF+5,02%
WörterbuchDuden Wörterbuch44,60 CHF46,13 CHF+3,42%
Preisentwicklung von 10 Schulmaterialen zwischen 2021 und 2022 in der Schweiz
Quellen: eastpak.com, bic.com, my-oxford.com, fnac.ch, coop.ch und migros.ch

Mit einem Preisanstieg von 19,43% sind die Schreibwaren die Produktfamilie, die am stärksten von der Inflation betroffen ist

Auch wenn Preise aller Schulmaterialen steigen, wollten wir wissen, welche Produktfamilie von dieser Preisentwicklung beeinflusst wird. Dafür haben wir die Produktfamilien, die am stärksten von der Inflation zwischen 2021 und 2022 beeinflusst sind, hervorgehoben.

  • Mit einer Preiserhöhung von circa 20% stehen die Papierwaren deutlich an der Spitze.
  • Im Gegensatz dazu sind die Schulbücher die am wenigsten von der Inflation betroffene Kategorie: Sie haben einen Preisanstieg von "nur" 2,12% zwischen 2021 und 2022 verzeichnet.
  • Dieses Jahr werden Mehrkosten von 1,08 CHF bei dem Kauf von Kleinmaterial und 5,90 CHF bei dem Kauf von Schullederwaren beobachtet.

Quelle: HelloSafe Umfrage, Schweiz, August 2022

Ein von 2 Schweizer wird nicht mehr als 100 CHF für Schulmaterialen ausgeben

Gemäß den Antworten unserer Umfrage würden 52% Schweizer zwischen 50 und 100 CHF pro Kind für den Schulanfang 2022 ausgeben, wie die folgende Grafik zeigt:

Quelle: HelloSafe Umfrage, Schweiz, August 2022

Dagegen haben 40% der Befragten höhere Budgets geplant: Insgesamt erwägen 90 von 223 Befragten, entweder zwischen 50 und 100 CHF oder über 200 CHF auszugeben, was einen deutlichen Unterschied, der durch die aktuelle Inflation umso stärker wird, zwischen Schweizer Haushalten und ihren Ausgaben übersetzt.

56% der Schweizer Haushalte erklären, dass sie über die Inflation für den Schulanfang besorgt sind

Man kann sich vorstellen, dass das Budget der Schweizer für den Schulanfang sinken würde, wenn 56% der Befragten unserer Umfrage erklärt haben, dass sie über Auswirkungen der Inflation auf Preise der Schulmaterialen besorgt sind. Dieser Prozentsatz spiegelt die Last wieder, die diese Ausgaben von Schulanfang für Haushalte darstellen können, die schon seit mehreren Monaten wegen der Inflation in Schwierigkeiten sind.

Quelle: HelloSafe Umfrage, Schweiz, August 2022

Wenn man die Produktfamilien betrachtet, bei denen die Schweizer Haushalte Auswirkungen der Inflation befürchten, werden diese Ergebnisse gefunden:

  • Schreibwaren (für 78,6% der Befragten)
  • Bücher (für 60,7% der Befragten)
  • Kleinmaterialen (für 46,4% der Befragten)
  • Schullederwaren (für 35,7% der Befragten)

60% der Schweizer Haushalte erwägen, keine neuen Schulmaterialen zu kaufen, um an ihrem Budget zu sparen

Während einer Inflation ist jeder Groschen wichtig und es gibt mehrere Strategien, um an Schulmaterialen zu sparen. Deshalb wollten wir wissen, was die Schweizer Haushalte bereit waren, um Geld zu sparen.

  • 60% der Befragten unserer Umfrage denken, dass sie altes Schulmaterial wiederverwenden werden, anstatt es neu zu kaufen.
  • 21% erklären, dass sie bereit sind, Secondhand Materialen zu günstigeren Preisen zu kaufen.
  • 19% erwägen, dass sie ihre Materialen eher in Online-Discountern als in physischen Geschäften kaufen werden.

Quelle: HelloSafe Umfrage, Schweiz, August 2022


Unsere Methodologie

Zusätzlich zu seiner fachkundigen redaktionellen Linie rund um Versicherungen und Finanzprodukte bietet HelloSafe breitere Themen im Zusammenhang mit dem globalen Verbrauch in der Schweiz und weltweit an. Sein Ziel ist es, bestimmte komplexe Themen für die Schweizer Verbraucher zu entschlüsseln und jedem die neuesten Informationen zur Verfügung zu stellen. HelloSafe stellt Preise bei wichtigen Konsumgelegenheiten fest, insbesondere Valentinstag, Ostern, Sommerferien, Schulanfang und Weihnachten.

Daher haben 223 Menschen an dieser Umfrage zwischen dem 1. und 22. August 2022 teilgenommen. Wenige Wochen vor Schulanfang und in einem
angsteinflößenden und inflationären Hintergrund zielte diese Studie zielte dazu, die Lage der Schweizer Haushalte zu studieren. Diese Studie stützt sich auf eine repräsentative Stichprobe der geographischen und demographischen Merkmale der Schweizer Bevölkerung im Jahr 2022. Außerdem stammen die in dieser Studie angezeigten Preise aus dem Vergleich zwischen Preisen von August 2021 und August 2022. Für jedes Produkt bilden sie einen Durchschnitt aus Preisen, die auf Schweizer Online-Shops wie eastpak.com, bit.com, my-oxford.com, fnac.ch, coop.ch und migros.ch festgestellt wurden.

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Über Hellosafe.ch

Als eine Vergleichsplattform von Versicherungen und finanziellen Produkten zielt Hellosafe.ch darauf ab, ihren Markt zu revolutionieren und Schweizern den Zugang zu besten Angeboten in kurzer Zeit zu gewähren. Der Safe Konzern wird von der Risikokapitalgesellschaft für Versicherungstechnologien Blue finanziert. Blue unterstützt schon Coover und Réassurez-moi, die französische Führer auf dem Markt des Versicherungsvergleichs sind. So helfen beide Plattformen jedes Jahr über 10 Millionen Französen, eine Versicherung zu wählen. Die von Safe entwickelte einzige Plattform ermöglicht, auf hunderte Versicherungsangebote ohne Angabe der Telefonnummer oder E-Mail-Adresse zuzugreiffen. Dieses Tool folgt aus vier Jahre einer harten Arbeit und wird nun in Kanada, Belgien, Mexiko und Marokko eingesetzt.

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Nolwenn Abolivier

Nolwenn Abolivier

PR-Managerin bei HelloSafe Schweiz

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